Interventionsprojekte

Der erfahrungsbasierte Ansatz fördert nicht nur die individuelle Selbstermächtigung (Empowerment), sondern bietet auch ein breites Anwendungsspektrum in Therapie, Bildung und Coaching. Durch die modulare Struktur lässt sich das Konzept flexibel an verschiedene Zielgruppen und Kontexte anpassen.

The Mindsurfing Experience

Ein 5-tägiges erfahrungsbasiertes Workshop-Konzept für tiefgreifendes Lernen, das kognitive, körperliche und emotionale Trainingsaspekte integriert.

Ein einzigartiges Erlebnis: (Kite-)Surfen begleitet von neuesten psychologischen Erkenntnissen. Unser Ziel ist es, ein unterhaltsames, praktisches Wassersporterlebnis mit faszinierenden, aktuellen Einsichten in die Wissenschaft unseres Geistes zu verbinden. Dadurch eröffnen sich neue Denkweisen und möglicherweise auch neuartige persönliche Perspektiven und Richtungen. Darüber hinaus schafft die modulare Struktur – mühelos die Integration interdisziplinärer Elemente (z.B. pädagogischer, bildungsbezogener, therapeutischer oder rehabilitativer Art).



Die Grundstruktur der MindSurfing-Projekte:
Jeder MindSurfing Experience Kurs (Kurstage) besteht aus Modulen (Basismodule sowie optional wählbare Module) und wird von einem sozialen Rahmenprogramm begleitet (gemeinsame Frühstücke und Abendessen, Ausflüge, z.B. ins Wattenmeer). An jedem Workshoptag wird jedem Modul eine Zeitspanne von 2–4 Stunden gewidmet (Modul 1–3).

In Base I, dem physischen Modul, erhalten die Teilnehmenden praktisches Surftraining, lernen den Umgang mit einem Kite und machen erste Schritte auf dem Wasser. Die Surfspots befinden sich an mehreren Standorten an der deutschen Nord- und Ostseeküste; auch internationale Reiseziele können realisiert werden.

Base II konzentriert sich auf die mentale Reflexion der im physischen Training (Surfen) gesammelten Erfahrungen. Diese werden diskutiert, theoretisch (im Sinne von Psychologie, Neurowissenschaften und Soziologie) erläutert und auf soziale bzw. alltagsnahe Situationen übertragen.
Beispielsweise erleben Teilnehmende im Surftraining Situationen, in denen sie entgegen ihrer spontanen Impulse handeln müssen, um ein Lernziel zu erreichen. Dieses konkrete Erleben von Impulskontrolle wird analysiert und auf reale Fragestellungen der Impulssteuerung übertragen.

Das dritte Modul kann aus mehreren Optionen gewählt werden. Hier sind viele Varianten möglich, je nach den individuellen Bedürfnissen: Manche Gruppen legen ihren Schwerpunkt eher auf den Bereich Entspannung (z.B. Meditation, Progressive Muskelentspannung, etc.), während andere philosophische Themen vertiefen oder eine kreative Coaching-Schiene bevorzugen.
Ein besonderes Merkmal des optionalen Moduls ist, dass es die Integration von Forschung in den Workshop ermöglicht – etwa zu den Bildungs­potenzialen integrierter kognitiver und physischer Ansätze oder zu Unterschieden zwischen realer und virtueller physischer Praxis, einem aktuellen Ansatz in der modernen Emotionsregulationsforschung.

Wirkfaktoren

▪ Entspannungstechniken
▪ Ausreichende Bewegungspausen
▪ Abwechslungsreiche, moderate körperliche Aktivität
▪ Ein gutes soziales Netzwerk
▪ Gute Körperwahrnehmung, Achtsamkeit gegenüber Stresssignalen
▪ Kognitive Kompetenzen: Wissen über praktische gesundheitsbezogene Maßnahmen
▪ Selbstwirksamkeit: das Vertrauen, selbst Einfluss auf wichtige Dinge nehmen zu können, sich kompetent zu fühlen
▪ Erkennen von Stressmustern, Ausprobieren und Variieren von Alternativen
▪ Risikobewusstsein/Risikokompetenz: Wissen über potenzielle Risiken

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